Kriterien

Wie lässt sich erfassen, was eine gute inklusive Schule ausmacht? Als Antwort auf diese Frage haben wir mit Hilfe von Schul- und Inklusionsexperten zentrale Qualitätskriterien erarbeitet. Sie sollen der Jury ein vergleichbares Bild von den Bewerbern um den Jakob Muth-Preis ermöglichen. Mit der Zusammenstellung der Kriterien wollen wir aber auch den vielfältigen Anstrengungen und Lösungsansätzen auf dem Weg zu einer inklusiven Schule gerecht werden. Die Kriterien sind in diesem Jahr umfassend aktualisiert und weiterentwickelt worden, auch um verstärkt einem breiten Verständnis der Inklusion Rechnung zu tragen.

Einzelschulbewerbung

Unter den Bewerbungen der Einzelschulen werden die Preisträger auf der Basis ihrer Arbeit in den folgenden Bereichen ausgewählt:

Schule auf dem Weg zur Inklusion: Wie ist die Schule zu einer inklusiven Schule geworden und wie möchte sie sich weiterentwickeln?

Inklusives Lernen: Wie sieht der inklusive Schulalltag für die Schülerinnen und Schüler aus?

Inklusives Lehren und Arbeiten: Wie sieht der inklusive Schulalltag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus?

Inklusion und Leistung: Welche Leistungen erbringen die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Bereichen?

Inklusion und Gesellschaft: Wie wirkt die Schule daran mit, den Inklusionsgedanken in ihr Umfeld zu tragen?

Verbundbewerbung

Als Verbund wird die langfristige und regelmäßige Zusammenarbeit mehrerer Schulen untermiteinander und sowie mit vorschulischen Einrichtungen und/ oder ambulanten Diensten, Förderzentren o. Ä. bezeichnet, die gemeinsamen inklusiven Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler in einem regionalen Kontext sichert und zu einer inklusiven Gesellschaft beiträgt. Die Zusammenarbeit ist für alle Beteiligten durch ein gemeinsames Konzept und Kooperationsverträge gesichert.

Bei den Verbundbewerbungen erfolgt die Auswahl der Preisträger nach ihrer Arbeit in den folgenden Bereichen:

Struktur und Organisation des Verbundes

Zusammenarbeit im Verbund

Zusammenarbeit mit dem Umfeld

Zudem wird die Arbeit der beteiligten Schulen, Institutionen und ggf. Förderzentren/ Mobilen Dienste mit in die Bewertung einbezogen. Bei größeren Verbünden geschieht das exemplarisch.