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Beauftragter der Bundesregierung

für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat die Aufgabe, darauf hinzuwirken, dass die Verantwortung des Bundes, für gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu sorgen, in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erfüllt wird. Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, in der allen Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen, eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe möglich ist.

Der Beauftragte setzt sich besonders für die gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder ein. Seit 2008 ist außerdem die Staatliche Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bei der Beauftragten angesiedelt. Nach Artikel 33 der UN-BRK hat die Koordinierungsstelle vor allem die Aufgabe, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland zu unterstützen und Menschen mit Behinderung sowie die breite Zivilgesellschaft aktiv in den Umsetzungsprozess einzubinden.

Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben hat der Koordinierungsmechanismus einen Inklusionsbeirat eingerichtet. Der Inklusionsbeirat wird von vier Fachausschüssen zu unterschiedlichen Themengebieten unterstützt. Neben zahlreichen anderen Aufgaben betreut der Inklusionsbeirat auch die Landkarte der inklusiven Beispiele.

Mit der Landkarte der inklusiven Beispiele sollen gute Beispiele für gelungene Inklusion bekannt gemacht und zu ihrer Nachahmung angeregt werden. Darüber hinaus sollen auf diese Weise Interesse am Thema Inklusion geweckt und bestehende Mauern in den Köpfen durchbrochen werden.